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Werner Steletz: Der freieste aller Dichter

Pas de deux avec Desnos

Bei der kleinen, aber feinen Erzählung über den surrealistischen Dichter Robert Desnos handelt es sich im strengen Sinne nicht um eine „Novelle“, wie es auf dem Titelblatt steht, weil hier ein Umschlag­punkt, ein Perspektivwechsel oder eine Kehrtwende des Geschehens fehlt. Dafür bietet die Erzählung jedoch einen klug gewählten Zugang zu dem 1900 geborenen und 1945, an den Folgen einer KZ-Haft in Theresienstadt gestorbenen jüdischen Dichter. In extremer Subjektivität identifiziert und distan­ziert der Erzähler sich in fortwährenden Schleifen mit und von Desnos, so dass beim Leser der Eindruck einer Tanzfigur entsteht, die mit einer tiefen Verbeugung des Erzählers vor dem „freiesten aller Dich­ter“ endet. Desnos war ein feinsinniger Anarchist, eine widersprüchliche Figur, wie es sie im Dadais­mus und Surrealismus häufiger gab (etwa Hugo Ball). Dass er dem wilden und zugleich dogmatischen Surrealismus-Papst André Breton auf Dauer nicht gefallen konnte, wird hier ebenfalls deutlich.

Am höchsten anzurechnen ist dem Text der poetische Zugang und der Verzicht auf die Verbeugung vor der Literaturwissenschaft. In Zeiten von Wikipedia ist das klassische Verfahren eines literarischen Faktenpatchworks, das etwa Dieter Kühn (zu Napoleon u.a.), Hildesheimer (Mozart) oder Enzensber­ger (Durruti, Hammerstein) zur Perfektion gebracht hatten, sinnlos geworden, ist doch die Online-Enzyklopädie selbst nichts anderes. Die lyrische Identifikation mit dem abschließenden Verstummen vor dem tragischen Ende ergibt hingegen eine stimmige Erzählung, die im Leser nachwirken kann. Literarisch ist dies der wohl stärkste Text, den Werner Streletz bislang publiziert hat.

(H.K.)

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Der Link dazu kann hier aktiviert werden: ONLINE DISPUTE RESOLUTION.

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http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

 

 
 

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