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    <title>Janssen-Buchhandlung, Bochum</title>
    <link>http://www.janssen-buecher.de</link>
    <description>Aktuelle Buchtips und Termine der Janssen Universitätsbuchhandlung GmbH, Bochum</description>
    <language>de-de</language>
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    <lastBuildDate>Sun, 8 Feb 2009 18:48:27 +0200</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Juan Gabriel Vásquez: Die geheime Geschichte Costaguanas</title>
      <description>
        <![CDATA[Costaguana ist das fiktive lateinamerikanische Land, in dem Joseph Conrad seinen 1904 erschienenen Roman 
    <i>Nostromo</i> angesiedelt hat. Doch Jos&eacute; Altamirano, der Erz&auml;hler aus V&aacute;squez' Roman wei&szlig; es 
    besser. Er selbst habe schlie&szlig;lich Conrad seine Lebensgeschichte erz&auml;hlt, woraus dann <i>Nostromo</i> geworden 
    sei. Demnach habe Conrad die Geschichte der Abspaltung Panamas von Gro&szlig;kolumbien im Jahr 1903 beschrieben. Doch durch 
    seine Verlegung der Schaupl&auml;tze habe er unterschlagen, wie die USA den Kanal zu ihrem Kolonialbesitz machte und 
    daf&uuml;r die Separatisten unterst&uuml;tzten. Vor allem aber h&auml;tte er die zentrale Rolle Altamiranos in dieser 
    Abspaltung darstellen m&uuml;ssen. Das alles habe Conrad in seinem &quot;Mistbuch&quot;, wie Jos&eacute; einmal sagt, nicht 
    getan. Deshalb hat der Erz&auml;hler nun selbst die 'Wahrheit' aufgeschrieben. Das h&ouml;chst raffinierte, mit 
    <i>Nostromo</i> interagierende Konstrukt ist nat&uuml;rlich hoch ironisch.<br />Die Geschichte des kolumbianische 
    Erz&auml;hlers, der, Frucht eines Seitensprunges, seinen Vater in Panama kennenlernt, als er schon &uuml;ber zwanzig Jahre 
    alt ist, ist eingebettet in die wechselvolle Geschichte Kolumbiens in der zweiten H&auml;lfte des 19. Jahrhunderts. 
    Jos&eacute; verbindet eine tiefe Hassliebe mit seinem gebeutelten korrupten Vaterland. W&auml;hrend sein linksliberaler Vater 
    den eben begonnenen Bau des Panamakanals publizistisch unterst&uuml;tzt und so Geldmittel vor allem aus Frankreich aquiriert, 
    sucht Jos&eacute; eine neutrale Position, die es, wie sich herausstellt, nicht geben kann. Es kommt zu einer Reihe tragischer 
    Ereignisse, die indes im letzten, dem 'Verrat' Joseph Conrads an Jos&eacute;s Bericht, eine ironische Aufhebung erfahren.
    <br />V&aacute;squez ist zweifellos ein hoch begabter Romancier. Er befreit (wenn auch nicht als erster) die 
    lateinamerikanische Literatur aus dem zum Korsett gewordenen &quot;magischen Realismus&quot;. So entsteht beste neue 
    s&uuml;damerikanische Literatur.
Sch&ouml;ffling &amp; Co. 2011, 334 S., 22,95 Euro.]]>
      </description>
      <link>http://www.janssen-buecher.de/roman_tipp.html#jvasq</link>
      <pubDate>Wed, 11 May 2011 10:37:55 +0200</pubDate>
      <category>Roman-Tipp</category>
    </item>
    <item>
      <title>David Mitchell: number 9 Dream</title>
      <description>
        <![CDATA[Mitchell ist ein fantastischer Autor im doppelten Wortsinn und <i>number 9 Dream</i> ist in 
    Einfallsreichtum und Stilistik seinen anderen gefeierten B&uuml;chern ebenb&uuml;rtig. Wegen seiner insgesamt chronologischen 
    Erz&auml;hlweise eignet sich der Roman sogar sehr gut als Einstieg, denn <i>Chaos</i> und <i>Wolkenatlas</i> sind komplex 
    fragmentierte Gebilde, die eine sehr aufmerksame Lekt&uuml;re erfordern.<br />Held ist der jugendliche Eiji Miyake, der aus 
    seinem kleinen japanischen K&uuml;stenort nach Tokio aufgebrochen ist, um seinen Vater zu suchen. Offenbar ist er der Sohn 
    eines Prominenten, der mit einer Konkubine gezeugt wurde. Eiji kennt nur seine Mutter, und auch die hatte ihn zur Großmutter 
    aufs Land abgeschoben, w&auml;hrend sie selbst in Tokio arbeitet. Zu ihr begibt sich Eiji zun&auml;chst, um die Adresse des 
    Vaters zu erfahren, der indes seinem Sohn nicht begegnen will. In Dutzenden von Anl&auml;ufen ger&auml;t Eiji, der sich 
    finanziell mit Hilfsarbeiten &uuml;ber Wasser h&auml;lt, in finsterste Kreise, wird in Machenschaften der Yakuza hineingezogen 
    und rettet nur knapp sein Leben.<br />Der Titel <i>number 9 Dream</i> ist eine Dedikation an John Lennon, der einen 
    gleichnamigen Song komponiert hat, und so sind Tr&auml;ume, Lieder der Pop- und Rockmusik und die Zahl Neun Leitmotive des 
    Romans. Mitchell beherrscht eine Vielzahl von Stilmitteln und erz&auml;hlerischen Tricks, um feinste Nuancen ebenso 
    herauszuarbeiten wie gr&ouml;bste Brutalit&auml;ten. Eiji ist eine sympathische Verliererfigur, der in der Treue zu sich 
    selbst dennoch ein Gewinner bleibt. Umgeben ist er von einer Vielzahl unterschiedlichster, grandios gezeichneter Figuren wie 
    seiner skrupellosen Mutter, seiner wunderbaren Freundin, der Pianistin Ai Imajo, und anderen mitf&uuml;hlenden, plumpen, 
    klugen, magischen, brutalen oder frommen Menschen.<br />Mit traumwandlerischer Sicherheit f&uuml;hrt Mitchell uns durch seine 
    surreale Welt, in der 
    es bei aller Finsternis auch die paradoxe Botschaft gibt: &quot;Das Leben ist sch&ouml;n, gro&szlig;artig und gerecht.&quot;
Rowohlt 2011, 536 S., 24,95 Euro.]]>
      </description>
      <link>http://www.janssen-buecher.de/roman_tipp.html#damit</link>
      <pubDate>Thu, 31 Mar 2011 20:14:18 +0200</pubDate>
      <category>Roman-Tipp</category>
    </item>
    <item>
      <title>Bernard Beckett: Das neue Buch Genesis</title>
      <description>
        <![CDATA[Gegen Ende des 21. Jahrhunderts versucht die Studentin Anaximander sich durch eine Pr&uuml;fung f&uuml;r 
    die Aufnahme in die Akademie, die alle Geschicke des Landes bestimmt, zu qualifizieren. Der Pr&uuml;fungsdialog bildet den 
    Inhalt des Romans. Als Thema hat Anax, wie sie sich nennt, &quot;das Leben und die Zeit von Adam Forde, 2058 bis 2077&quot; 
    gew&auml;hlt. Forde hatte sich eines versch&auml;rften Individualismus schuldig gemacht, der in der &quot;platonischen 
    Republik&quot; seit Mitte des Jahrhunderts strafbar ist. Seiner Exekution entging Forde nur, weil er sich auf ein riskantes 
    Experiment mit einem &quot;Androiden&quot;, einem lernf&auml;higen Roboter mit k&uuml;nstlicher Intelligenz, einlie&szlig;. 
    Anax hat sich bestens auf ihre Pr&uuml;fung vorbereitet, doch haben die Pr&uuml;fer ihr einige wesentliche Fakten 
    vorenthalten, so dass es zu einem unvorhergesehenen dramatischen Finale kommt.<br />Die fast durchg&auml;ngige Dialogform und 
    die von Anax referierten langen Diskussionen zwischen Forde und dem Androiden scheinen einem Spannungsbogen nicht eben 
    f&ouml;rderlich. Doch das hohe Niveau der Diskussion &uuml;ber die k&uuml;nstliche Intelligenz, deren Inhalt f&uuml;r uns 
    hoch aktuell ist, und das mehr zwischen den 
    Zeilen schwelende dunkle Gef&uuml;hl, dass irgendetwas an der Pr&uuml;fungssituation ‚faul’ ist, bewirken das genaue 
    Gegenteil. Beckett ist ein atemberaubendes Buch gelungen! Das Genre der intelligenten, mit den Zukunftsm&ouml;glichkeiten 
    experimentierenden Science Fiction, das einst mit Namen wie Philip K. Dick, Ursula K. LeGuin, Stanislaw Lem u.v.a 
    gl&auml;nzte, scheint sanft entschlafen. Doch Beckett hat mit seinem <i>Neuen Buch Genesis</i> ein erfreuliches 
    Hoffnungszeichen gesetzt, dass diese Gattung vielleicht noch nicht ganz verloren ist.
Script5 Verlag 2011, 171 S., nur 5,95 Euro!]]>
      </description>
      <link>http://www.janssen-buecher.de/roman_tipp.html#bebec</link>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 09:52:41 +0200</pubDate>
      <category>Roman-Tipp</category>
    </item>
    <item>
      <title>Daniel Clowes: Wilson</title>
      <description>
        <![CDATA[Auf den ersten Blick wirkt es etwas schematisch, wenn Daniel Clowes in knapp achtzig Cartoons das Leben 
    des einsamen Egomanen Wilson erz&auml;hlt. Doch dieser Eindruck schwindet, wenn man sieht, mit welcher Virtuosit&auml;t der 
    Autor seine Form mit Inhalt f&uuml;llt. Wilson beschlie&szlig;t, nachdem der Tod seiner Eltern ihn in tiefste Einsamkeit 
    gest&uuml;rzt hat, seine Ex-Frau aufzusuchen. Dabei erf&auml;hrt er, dass er eine Tochter mit dieser Frau hat, die zur 
    Adoption frei gegeben wurde. Er entf&uuml;hrt seine Tochter von den Pflegeeltern und landet daf&uuml;r im Gef&auml;ngnis. 
    Nach der Entlassung trifft den Zyniker am schlimmsten der zwischenzeitliche Tod seines Hundes. Doch ganz zum Schluss ereilt 
    ihn eine wahre Erleuchtung...<br />In gro&szlig;artig pointierten Szenen und mit einem Humor, der mal kalauernd, mal subtil 
    entfaltet wird, verdichtet sich das Leben auf jene knapp achtzig Stationen, aus denen die Lebensweise und der Charakter des 
    Protagonisten aufscheinen. Die zeichnerischen Mittel sind einfach, relativ konventionell, aber sehr wirksam eingesetzt. Die 
    Darstellung der Figuren schwankt sehr stark, je nach der inneren Verfassung des Helden. Er wird als kleiner Trotzkopf oder 
    beinahe Intellektueller, mal zwergenhaft, mal erwachsen wiedergegeben. Die Farbgebung wechselt zwischen fast Duoton und 
    Pastell. Das ist &uuml;berzeugend gelungen und alles in allem eine weitere feine Visitenkarte der jungen Gattung der Graphic Novel.
Eichborn 2010, 77 S., 19,95 Euro.]]>
      </description>
      <link>http://www.janssen-buecher.de/roman_tipp.html#daclo</link>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 09:50:35 +0200</pubDate>
      <category>Roman-Tipp</category>
    </item>
    <item>
      <title>John Steinbeck: Russische Reise</title>
      <description>
        <![CDATA[Mit 69 Fotografien von Robert Capa.<br />
Diese zum ersten Mal ins Deutsche &uuml;bersetzte <i>Russische Reise</i>, die der Nobelpreistr&auml;ger 
      John Steinbeck mit dem Fotografen Robert Capa 1947 unternahm und 1948 in den USA publizierte, ist eine echte 
      Entdeckung.<br />Der Bericht erz&auml;hlt von den Schwierigkeiten, Moskau, die Ukraine und Georgien zu bereisen und dort zu 
      fotografieren. Er schildert das Alltagsleben der Menschen, die unter den Folgen des Zweiten Weltkriegs zu leiden haben und 
      dennoch ihren G&auml;sten mit einem &Uuml;berma&szlig; an Gastfreundschaft begegnen. Er unterh&auml;lt den Leser mit 
      zahlreichen Anekdoten &uuml;ber die russische B&uuml;rokratie, vor allem aber &uuml;ber die konfliktreiche Freundschaft mit 
      Capa, der die eine H&auml;lfte des Tages in der Badewanne und die andere mit Sorgen um seine Fotoausr&uuml;stung zu 
      verbringen scheint. In dem Abschnitt &quot;Eine berechtigte Beschwerde&quot; darf Capa dann zur&uuml;ckschlagen.<br />Durch 
      Steinbecks Beobachtungen entsteht ein lebendiges Bild vom Leben in der Sowjetunion am Beginn des Kalten Krieges und ein Jahr 
      vor den Feierlichkeiten zum 30-j&auml;hrigen Bestehen der UdSSR, das die deutliche Botschaft &uuml;berbringt, die 
      &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der russischen Bev&ouml;lkerung m&ouml;chte vor allem eins: Frieden in ihrem Land und der 
      ganzen Welt.<br />Vor dem Hintergrund von Stalins ungeheuren Verbrechen, die hier mit keinem Wort erw&auml;hnt werden, mag 
      das Buch als grandiose Verharmlosung erscheinen. Es ist aber f&uuml;r uns Heutige, die wir oftmals nur noch darum streiten, 
      ob Hitler, Stalin oder Mao die Tabelle der historischen Massenm&ouml;rder anf&uuml;hren, ein bemerkenswertes Korrektiv. 
      Dieser authentische Bericht von einem m&uuml;hevollen, regional sehr unterschiedlichen Aufbau des Vielv&ouml;lkerstaates 
      zeigt eine Seite der Realit&auml;t, die nicht vergessen werden sollte. Dazu geh&ouml;ren nicht zuletzt die ungeheuren 
      Zerst&ouml;rungen, die die deutschen Armeen hinterlassen haben, deren Angeh&ouml;rige nun als Kriegsgefangene an den 
      Reparaturarbeiten teilnehmen m&uuml;ssen.<br />Besser als Steinbeck es hier vorf&uuml;hrt, kann Geschichte kaum geschrieben 
      werden. Büchergilde 2011, 297 S., 17,90 Euro.]]>
      </description>
      <link>http://www.janssen-buecher.de/buechergilde.html#joste</link>
      <pubDate>Mon, 21 Feb 2011 10:37:28 +0200</pubDate>
      <category>Sachbuch-Tipp</category>
    </item>
    <item>
      <title>Von Jugendlichen für Jugendliche!</title>
      <description>
        <![CDATA[Auf der Seite "Kids für Kids" gibt es neue Buchbesprechungen von Kindern und Jugendlichen!
Zum Beispiel: Magnus Myst, Das verboten gute Buch, Ueberreuter Verlag 2010, 143 S., 16,95 Euro.
Konrad, 10 Jahre, schrieb dazu: Ich fand das Buch sehr super, vor allem die große Armee, die Drachen, dass man 
		angesprochen wird und dass es Feen, Riesen und andere Fabelwesen gab. Ausserdem fand ich es toll, dass man auch Dinge selber 
		mitmachen muss. Ich w&uuml;rde gerne noch mehr in dieser Richtung lesen. Ich war traurig, als das Buch zu Ende war.]]>
      </description>
      <link>http://www.janssen-buecher.de/kids_fuer_kids.html</link>
      <pubDate>Mon, 31 Jan 2011 22:14:34 +0200</pubDate>
      <category>Kinderbuch-Tipp</category>
    </item>
    <item>
      <title>A.F.Th. van der Heijden: Das Scherbengericht</title>
      <description>
        <![CDATA[In seinem neuesten ins Deutsche &uuml;bersetzten Roman hat van der Heijden einen ganz besonderen Plot 
    ausgeheckt: Im Hauptsicherheitstrakt des kalifornischen Gef&auml;ngnisses Choreo treffen zwei H&auml;ftlinge aufeinander, 
    die mehr verbindet, als sie zun&auml;chst ahnen. Beide sind zu Ihrer eigenen Sicherheit inkognito. Der eine, 'Remo 
    Woodehouse', ist zum Zwecke einer psychiatrischen Untersuchung inhaftiert worden, w&auml;hrend der andere, 'Scott 
    Maddox', eine lebenslange Haftstrafe verb&uuml;&szlig;t. W&auml;hrend ihres gemeinsamen Putzdienstes beginnen sie ein 
    fortlaufendes intensives Gespr&auml;ch und bald begreifen sie, wer ihr jeweiliger Gegen&uuml;ber ist. 'Remo', 
    eigentlich der polnische Regisseur Roman Polanski, trifft auf Charles Manson, den Anf&uuml;hrer der Manson Family. Mitglieder 
    dieses sekten&auml;hnlichen Zirkels hatten acht Jahre zuvor in einem wahren Blutrausch drei Freunde sowie die hochschwangere 
    Frau des Filmemachers ermordet.<br />Im Folgenden entwickelt sich ein verbaler Schlagabtausch, in dessen Verlauf 'Remo' die 
    Motive f&uuml;r den Mord aus dem spirituellen Leader herauszukitzeln versucht, dieser hingegen auch im Gef&auml;ngnis noch 
    ohne jeden Zweifel seine rassistischen Wahnideen von &quot;Hurly Burly&quot;, einem Rassenkrieg Schwarz gegen Wei&szlig; und 
    &quot;cosy horror&quot; predigt. Zugleich erz&auml;hlt uns der Roman in d&uuml;steren wie schillernden Farben detailliert die 
    Geschehnisse der Mordnacht sowie deren Vor- und Nachgeschichte.<br />Man sollte sich die Lekt&uuml;re dieses Buches trotz der 
    L&auml;ngen, die bei einem Volumen von beinahe 1200 Seiten freilich nicht ausbleiben, nicht entgehen lassen. Denn van der 
    Heijden vermag den Lesenden im Ganzen problemlos in den Bann zu schlagen. Beeindruckt vom verbalen Duell der beiden 
    Kontrahenten sowie der sprachgewaltigen Schilderung der Ereignisse mag man sich vom Text gar nicht mehr l&ouml;sen.
Suhrkamp 2010, 1168 S., 39,90 Euro.]]>
      </description>
      <link>http://www.janssen-buecher.de/roman_tipp.html#avhei</link>
      <pubDate>Fri, 28 Jan 2011 21:56:55 +0200</pubDate>
      <category>Roman-Tipp</category>
    </item>
    <item>
      <title>Eugen Egner: Die Traumdüse</title>
      <description>
        <![CDATA[Dieser weltverkannte Autor versammelt 65 Ein- und Zwischenf&auml;lle in einem Buch, geniale Melismen unter Titeln wie &quot;Sind Bienen noch zeitgem&auml;&szlig;?&quot; oder &quot;Wir brauchen Motoren, wir bauen sie selbst&quot; oder &quot;Keine Wurst auf dem Propellerberg&quot;. Das verspricht ebenso bedeutsame wie enigmatische Botschaften von dem, wie Max Goldt in seinem Gastbeitrag schreibt: &quot;kaum mit irgendwas anderem auf der Welt vergleichbaren Eugen Egner&quot;. Wie wahr, wie wahr! Mit Kempowski zum Beispiel kann man ihn &uuml;berhaupt nicht vergleichen, noch weniger aber mit Martin Walser. &Uuml;brigens genau wie den legend&auml;ren NSU RO 80, aber wir wollten doch nicht vergleichen!<br />Egner schreibt, das kann man &uuml;berpr&uuml;fen, mit Hilfe der gleichen rund 26 Buchstaben unseres Alphabets, aber was er damit kreiert, bleibt ph&auml;nomenal, wie er es anstellt, sein Betriebsgeheimnis. Der rezensierenden Darstellung entzieht sich das wilde Wortgewitter mit leicht neurotischer Geste. &quot;Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung &auml;ndern kann&quot;, vermutete einst Francis Picabia (nur wenige wissen, dass dieses Bonmot auf der pataphysischen Erkenntnis von Joao Nieto fu&szlig;t: &quot;Der Kopf ist rund, damit der Bauch ihm folgen kann&quot;!). Wer diesbez&uuml;glich kein Schleudertrauma f&uuml;rchtet, ist mit der <i>Traumd&uuml;se</i> bestens bedient. kuk Verlag 2009, 204 S., 19,00 Euro.]]>
      </description>
      <link>http://www.janssen-buecher.de/roman_tipp.html#euegn</link>
      <pubDate>Fri, 14 Jan 2011 09:53:37 +0200</pubDate>
      <category>Roman-Tipp</category>
    </item>
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