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Kultur-Bahnhof Langendreer, Studio 108 Charms Maschine Texte von Daniil Charms Musikalisch-szenische Installation von 'Theater Gegendruck'
Das Spiel mit Masken und Identitäten war das Lebenselexier des russischen Dichters, Zauberers und
Sprachartisten Daniil Charms (1905-1942), der seine Mitwelt durch immer neue Rollen und Verkleidungen überraschte.
Charms gilt als Klassiker des Absurden Theaters, vor Ionesco und Beckett. Die Figuren seiner subversiv-komischen Gedichte, Theaterszenen und Prosastücke bewegen sich wie ihr Schöpfer auf einem dünnen Seil über den Abgründen des Alltags: Stets vom Absturz bedroht verfolgen sie unbeirrt ihren Weg, verschwinden plötzlich, um in anderer Gestalt wieder aufzutauchen. Neben dem Gegendruck-Ensemble in der Regie von Johannes Thorbecke wirken bei CHARMS MASCHINE zwei renommierte Künstler mit: Der Herner Erich Füllgrabe, für die Szenographie der Produktion verantwortlich, hat sich seit den 1980er Jahren durch zahlreiche Ausstellungen und Performances im In- und Ausland einen Namen gemacht. Zahlreiche Preise: u.a. 1. Förderpreisträger der Stadt Herne, Sonderpreis der Zimologon-Gesellschaft, Kunstpreis des Vestischen Künstlerbundes Recklinghausen, Nominierung für den DEW 21 Kunstpreis 2011. Tanja Chevalier, die die Bühnenmusik zu CHARMS MASCHINE schrieb, wurde in St. Petersburg geboren, studierte dort Diplom-Musikpädagogik und war Mitglied der international bekannten Band Babsley. Weitere Stationen: Studium der Musiktheorie, Instrumentalpädagogik und Komposition an der Folkwang Universität der Künste Essen. Nominierung für die Endausscheidung des Tonali-Kompositionswettbewerbs Hamburg. Verwendet werden bei CHARMS MASCHINE Übersetzungen von Alexander Nitzberg und Beate Rausch aus der vierbändigen Neuausgabe der Werke von Daniil Charms, die soeben im Verlag Galiani Berlin erschienen ist. (Text von: www.theater-gegendruck.de) Eintritt: 10,- € nach oben » |
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Rotunde im 'Bermuda-Dreieck' Jan Böttcher liest aus: "Das Lied vom Tun und Lassen" Macondo - Die Lust am Lesen
Der Sommer naht, doch die Zeit scheint stillzustehen. Ein Mädchen ist vom Dach der Schule in den
Tod gesprungen. Zurück bleibt ihre Freundin Clarissa, die statt fürs Abitur zu lernen in die Parallelwelt ihres
Weblogs flüchtet. Neben ihr der alternde Lehrer Mauss, dessen berufliches Engagement kaum verbergen kann, wie sehr er
seine Schüler braucht. Und Engler, der Schulgutachter, der zunächst gar nicht recht weiß, was er an dem
Kleinstadtgymnasium überhaupt begutachten soll. Lehrer Mauss hat die Schüler in ihrer Trauer gestützt, doch
ging er dabei zu weit? Dass einer mehr auf Bindung als auf Bildung setzt, findet der Gutachter verdächtig bis er sich
ausgerechnet in Mauss besonderen Schützling Clarissa verguckt und seine Urteilskraft vollends zu verlieren droht. Drei
Generationen, die Jahre, Jahrzehnte gelebten Lebens trennen. Und jede Wahrheit ist bloß Version: Erst dreistimmig
erklingt Das Lied vom Tun und Lassen, ein Lied von Freundschaft und von den Prüfungen des Lebens, die
Schüler wie Lehrer zu bestehen haben welthaltig, klar und voll untergründiger Spannung.
Eintritt: 10,- € nach oben » |
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Literaturpreise und ihre Träger von 2000 bis heute
Ingeborg Bachmann-Preis 2000 – Georg Klein, Auszug aus einem langen Prosatext 2001 – Michael Lentz, Muttersterben 2002 – Peter Glaser, Geschichte von Nichts 2003 - Inka Parei, Auszug aus dem Roman Was Dunkelheit war 2004 - Uwe Tellkamp, Auszug aus Der Schlaf in den Uhren 2005 - Thomas Lang, Am Seil 2006 - Kathrin Passig, Sie befinden sich hier 2007 - Lutz Seiler, Turksib 2008 – Tilman Rammstedt, Der Kaiser von China 2009 – Jens Petersen, Bis dass der Tod 2010 – Peter Wawerzinek, Rabenliebe 2011 – Maja Haderlap, Im Kessel Man Booker Prize 2000 - Margaret Atwood, Der blinde Mörder 2001 - Peter Carey, Die wahre Geschichte von Ned Kelly... 2002 - Yann Martel, Schiffbruch mit Tiger 2003 - D. B. C. Pierre, Jesus von Texas 2004 - Alan Hollinghurst, Die Schönheitslinie 2005 - John Banville, Die See 2006 - Kiran Desai, Erbin des verlorenen Landes 2007 - Anne Enright, Das Familientreffen 2008 - Aravind Adiga, Der weiße Tiger 2009 - Hilary Mantel, Wölfe 2010 - Howard Jacobson, Die Finkler-Frage 2011 - Julian Barnes, The Sense of an Ending (engl.) Georg Büchner-Preis 2000 - Volker Braun 2001 - Friederike Mayröcker 2002 - Wolfgang Hilbig 2003 - Alexander Kluge 2004 - Wilhelm Genazino 2005 - Brigitte Kronauer 2006 - Oskar Pastior 2007 - Martin Mosebach 2008 - Josef Winkler 2009 - Walter Kappacher 2010 - Reinhard Jirgl 2011 - Friedrich Christian Delius Deutscher Buchpreis (ausgelobt seit 2005) 2005 - Arno Geiger, Es geht uns gut 2006 - Katharina Hacker, Die Habenichtse 2007 - Julia Franck, Die Mittagsfrau 2008 - Uwe Tellkamp, Der Turm 2009 - Kathrin Schmidt, Du stirbst nicht 2010 - Melinda Nadj Abonji, Tauben fliegen auf 2011 - Eugen Ruge, In Zeiten des abnehmenden Lichts Preis der Leipziger Buchmesse (seit 2005) 2005 - Terézia Mora, Alle Tage 2006 - Ilija Trojanow, Der Weltensammler 2007 - Ingo Schulze, Handy 2008 - Clemens Meyer, Die Nacht, die Lichter 2009 - Sibylle Lewitscharoff, Apostoloff 2010 - Georg Klein, Roman unserer Kindheit 2011 - C. J. Setz, Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes Nobelpreis für Literatur 2000 - Gao Xinhjian 2001 - V. S. Naipaul 2002 - Imre Kertész 2003 - J. M. Coetzee 2004 - Elfriede Jelinek 2005 - Harold Pinter 2006 - Orhan Pamuk 2007 - Doris Lessing 2008 - Jean-Marie Gustave Le Clézio 2009 - Herta Müller 2010 - Mario Vargas Llosa 2011 - Tomas Tranströmer Pulitzer Preis 2000 - Jhumpa Lahiri, Melancholie der Ankunft 2001 - Michael Chabon, Die ... Abenteuer von Kavalier & Clay 2002 - Richard Russo, Empire Falls (engl.) 2003 - Jeffrey Eugenides, Middlesex 2004 - Edward P. Jones, Die bekannte Welt 2005 - Marilynne Robinson, Gilead 2006 - Geraldine Brooks, Auf freiem Feld 2007 - Cormac McCarthy, Die Straße 2008 - Junot Diaz, Das kurze ... Leben des Oscar Wao 2009 - Elizabeth Strout, Mit Blick aufs Meer 2010 - Paul Harding, Tinkers 2011 - Jennifer Egan, A Visit from the Goon Squad nach oben » |